Spätsommer. II

Hello!

Ein wenig lenke ich euch noch mal von der Sonne ab und zeige euch heute noch mal ein paar Aufnahmen aus meinem Kalender.

Die amüsante Geschichte mit meiner Dozentin ging übrigens 1-2 Jahre später noch einmal weiter. Denn ich wollte mehr Pflanzen fotografieren und diese in meiner Abschlussarbeit präsentieren.
In einem Fotobuch … selbst gebunden … begleitend von Gedichten aus der Feder von Goethe, Schiller und Co.. Es war für mich eines der aufwendigsten und teuersten Projekte, allein der Druck der einzelnen Seiten ging ganz schön ins Geld, vorallem, wenn man wirklich alles zu 100% selber macht.
Aber es war eine Erfahrung. In diesem Sinne wohl … unbezahlbar.

Und nun auch wieder .. aus dieser Reihe … meine liebsten Aufnahmen. :)

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Alle Aufnahmen entstanden übrigens mit meiner EOS 1000D und einem recht günstigen Teleobjektiv von Canon (55-250mm). Diese Kombi auf’s Stativ und mit Ruhe und Fingerspitzengefühl den Auslöser betätigen.
Mittlerweile kommen selbst kompakte Kameras an diese Abbildungsqualitäten ran … Aber damals, meine kleine Canon, für A3 Drucke in hoher Auflösung, alles noch im Rahmen. 

Herzlichen Dank für eure Aufmerksamkeit bei diesem Herzensprojekt aus meiner Studienzeit!

Spätsommer. I

Ahoi ihr Lieben!

Es ist September und das verrückte an der ganzen Geschichte ist, wir haben immer noch Sommer! Puh … dann bin ich mit meinen Sommerfotos noch nicht zu spät dran.

Heute hole ich mal ein paar Fotos aus dem Schrank, die wirklich wahnsinnig alt sind … Mit wahnsinnig … da denke ich so an 2010/11. Für mich ist es eher untypisch, dass ich Fotos so lange nicht verbloggt habe, aber hey, einmal ist immer das erste Mal. Nun habe ich Lust, sie endlich mal zu zeigen!

Diese Aufnahmen entstanden in aller erster Linie für einen Kalender. Für einen Kurs sollten wir einen Kalender gestalten und ich hatte irgendwie Lust auf Fotos. Und da Felder und Wiesen gleich bei mir um die Ecke waren, hat es mich dorthin gezogen.
Stolz präsentierte ich meiner Dozentin meine 15 Bilder (ein Puffer ist ja immer gut) und wurde prompt mit dem Satz belohnt, dass ich diese Aufnahmen doch gar nicht getätigt hätte und noch mal 10 neue Aufnahmen am nächsten Tag mitbringen sollte.
So motiviert man auf jeden Fall nicht seine Studenten.

Die für mich schönsten Aufnahmen habe ich nun für euch zusammengefasst – einen zweiten Teil bekommt ihr die nächsten Tage.

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„Anne Geick“ goes print!

JA!

Nun kann ich es euch endlich erzählen …
Anne Geick goes print! Kein Fotobuch oder neues Bild für die Wand … Nein …
Print heißt in diesem besonderen Fall … Schulbuch!
Hätte mir mal wer erzählt, dass ich in einem Schulbuch sein würde … Ich hätte ihn nie im Leben ernst genommen.

Als die erste E-Mail eintraf und ich merkte, dass es greifbar wird, habe ich schon mit diesem Blogpost angefangen … hier ist nun also eine Art Tagebuch der ganzen Geschichte.

Weihnachten 2014

Ich bin in der Heimat, widme meinem E-Mail Postfach mal so keine Aufmerksamkeit und stolper dann aber über eine Mail. Der freundliche Herr F. vom Schroedel Verlag hat mich kontaktiert. Er hat einen meiner Artikel online gefunden (huch! Beim Blogumzug ist er damals verloren gegangen) und fand ihn passend und wollte ihn gerne seinem Team vorstellen.

Was mich damals schon freute/überraschte … bevor überhaupt irgendetwas schon entschieden wurde, wurde ich kontaktiert, ob ich überhaupt damit einverstanden wäre, das man den Artikel abdruckt.
Das wäre ja was gewesen, wenn alles einfach geplant worden wäre und kurz vor Druck die Genehmigung erst eingeholt worden wäre. (Alles schon gehabt – dann aber abgelehnt!)

ANFANG MÄRZ 2015

Frau S. hat sich bei mir gemeldet, der Herr F. hatte wohl ein glückliches Händchen und mein Artikel soll wirklich ins Buch! Was für eine Freude.
Ich halte nun die Bilder bereit und bin dabei, mich mit dem Verlag zu einigen, das Manuskript habe ich bereits erhalten und korrigiert zurückgeschickt.

Mein Respekt vor der ganzen Geschichte wächst.

ENDE MÄRZ 2015

Nun hat die Bildredaktion die Bilder in Druckauflösung von mir bekommen. Meine Korrekturwünsche sind auch umgesetzt, da gab es keine Probleme, und im neuen Manuskript sieht alles super aus.

Jetzt merke ich, dass ich auch so langsam „nervös“ werde. Wahrscheinlich, weil es langsam wirklich wahr wird.

SEPTEMBER 2015

Mittlerweile ist das komplette Buch im Druck, nun kann nichts mehr geändert werden.

JANUAR 2016

Heute haben wir das Buch aus dem Briefkasten nehmen können – es ist endlich da! Es war ein ziemlich langer Prozess, wo ich von Anfang an dabei sein konnte.
Und es ist ein verdammt komisches Gefühl, sich selbst in einem Schulbuch sehen zu können.

Diese Erfahrung wollte ich einfach mit euch teilen … Ich fand auch die Zusammenarbeit mit dem Verlag als sehr angenehm und freundlich. Ich habe durchweg ein gutes und positives Gefühl gehabt und möchte mich dafür herzlichst bedanken!
Das war eine wirklich tolle Erfahrung.

Um Welchen Artikel geht es hier eigentlich?

Um diesen hier: Selbstbild/Fremdbild.
Im Buch erscheint er in einer gekürzten Fassung.